1650. Dresden

Na Leipzig is Hansken in Dresden. Een in 1650 gedrukte verhandeling van een onbekende auteur bericht uitvoerig over de olifant. We vernemen wetenswaardigheden over voer, slagtanden, afmetingen en de bekende kunstjes. Ook staat er dat Hansken in Dresden gewogen werd in het Kurfürstliches Zeughaus (op de plaats waar tegenwoordig het Albertinum-museum is) in aanwezigheid van de Kurfürst van Sachsen. Dat was Johann Georg I (1585-1656). Het gewicht was volgens deze opgave 59 Centner en 70 pond (1). De titelpagina met een houtsnede-afbeelding van een stereotiepe olifant is door Faust afgebeeld (2).

Aangezien de olifant op nieuwjaarsdag 1650 in Leipzig was en op 23 maart 1650 in Görlitz, moet het verblijf en wegen in Dresden vroeg in 1650 hebben plaatsgevonden, al stelt een bron over Zittau dat het wegen ná het bezoek aan Görlitz (en Zittau) plaatsvond en de olifant toen “19 Gutter en 7 pond” zwaar werd bevonden. Op latere houtsneden staat dat de olifant in aanwezigheid van de Kurfürst von Sachsen te Dresden in 1649 gewogen was en 6600 pond of 60 Centner woog. Terwijl het bericht over Basel weer stelt dat het wegen plaatsvond in 1651 (“in Gegenwart des Churfürsten von Sachsen 70 Centner gewogen”). In later geschreven bericht over het bezoek van Hansken aan Leipzig (eerder in het jaar 1650) wordt het gewicht van de olifant eveneens vermeld. Hier is het opgegeven gewicht 89. Centner; misschien was Hansken ergens anders al eens eerder gewogen.

In het Sächsisches Staatsarchiv te Dresden wordt een exemplaar van de anonieme reclameprent met de naam Hansken bewaard (3).

1) [titelpagina] Eigendliche Beschreibung Des grossen und wunderbaren Elephantens, Welcher in diesem Jahre Anno 1650. in unser Meissner Land, zwar erstlich in die weitberümbte Handelstadt Leipzig, hernacher in die Churf. Sächsische Residentz Stadt Dressden, durch einem Niederländer ist gebracht worden. Darbey seine erlernete Künste und wunderliche Lectiones, welche wohl zusehen. Worzu aus beglaubten Schribenten und Naturkündiger Schrifften von der Elephanten Herkommen, Natur, Verstand, Iangem Leben und andern Eygenschafften mit angehenckt.

Gedruckt im Jahr 1650.

1) Es ist nunmehro Nocorium, Stadt- und Lande und …., aber massen zu Anfang des 1650.sten Jahres, ein Niederländer, erstlich in die vornehme Handels Stadt Leipzig hernacher in d[?] Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Residentz Stadt Dressden, einen lebendigen Elephanten gebracht, und mänrialichen[?] solchen neben seinen gewohnten Künsten umb seine[?] Gebühr sehen lassen.

Wann dann dieses eine rechte …dt, und meines Wissens niemals Ein solches Thier in diese Lande gebracht und gesehen worden: Als hab ich erachtet, dem neudegierigen Leser ein Gefall zuthun, wann ich solchen Elephanten, wie seine Beschafffenden gewesen: was er proflites [?], und her ech was ich in Historis und bey den Nam. lündigern darvon gefunden, beschreiben möchte.

Erstlicht, ist dieser Elephant dem Ansehen nach, ein gross., ungangbares und ungeschicktes Thier. In wann man solches proboscitus schling ansichtig wird, man dafür [..] schrickt. Seine Hohe ist von der Erden in 5 Ellen hoch, die Länge von der Binst, bis aus Hintertheil in 4 Ellen lang, die Farbe an sich selbsten ist Assur, oder Ofenfarbe. Die Haut ist ohne Haar, und verschrumpen, vergleichen sich eines Stam Endes von einer alten Bircken. Der Kopff ist ziemlicher grösse, worinnen zwey, der Proportion des Thieres nach, gar kleine Augen, die Ohren aber im Umbfang desto grosser. Hat an statt der Nasen eine Schnautze oder Rüssel in die 3. Ellen lang, mit welchen es alles auffhebet und zugleich verrichter, was ihme[r] die Natur an Füssen und andern behäglichen Bequemligkeiten erzogen. Unter den Rüssel hat er ein grosses Maul, welches man vor den Rüssel nicht sehen kan, biss man ihme[r], was zu fressen vorweiset, da leget er den Rüssel auff den Kopff, sperret das Maul auff, dass man eine ziemliche Poffelkügel hierein werffen könne. Frisset Semmel, Brodt, Obst, und allerley Früchte, Gersten, ja zur Noth Heu und Stroh.

Der Schwantz ist über fünff Viertel der Ellen nicht lang. Die Füsse sind sehr starck und an der dicke, wie der Boden einer starcken Wasserkanne, doch über anderthalben Ellen nicht hoch. Es ist weibliches Geschlechtes, darumb mangeln ihme[r] die grossen Zähne, wie bey dem männlichen Geschlechte zu befinden.

Dieses Elephant ist in den Churf. Sächsischen Zeughause gewogen worden, und ist an seiner Schwere 59. Centner und 70 Pfund befunden worden.

Seines Meisters vorheben nach, sol er über 19 Jahr nicht seyn, und also zuvermuthen, dass noch ein viel grösseres Thier, wert sie viel Jahre erreichen, (wie unten weiter Bericht erfolget), auss ihme werden möchte.

Seine Künste, worzu er von seinem Meister abgerichtet worden, seynd.

1. Verrichtet er alles mit seinem Rüssel, nimbt eine ziemliche starcke Fahne in selbigen, schwinget solche hin und wieder, auch mit solcher Geschieckligkeit, dass er es manchem ungeübten Fendrich zuvor thut.

2. Fechtet er mit dem Degen, und weiss sich vor seines Wiederparts Klinge wohl zu defendiren.

3. Schiesset er ein geladen Pistol ab, und ist sich zu verwundern, das dieser Elephant zu Aussgang seines Rüssels ein kleines Häcklein hat, mit welches er das Zünglein des Pistols mit berühret. Wie er dan auch

4. Einen Dreyer oder Pfennig von der Erden auffhebt, solchen ins Maul wirfft, und hernach wieder herauss langet.

5. Kehret er sich mit einem Rehrbesem, so er mit den Rüssel fasset, an allen Orthen seines Leibes fein rein ab.

6. Fasset er einen Wasser Eymer in Rüssel, gehet zum Wassertroge, und bringet seinem Meister und andern Anwesenden, Handwasser.

7. Emphähet er vornehme Herren und machet gegen die ankommende Leute seine Reverentz mit vor und hinter Füssen scharrung.

8. Wann ihm sein Meister beflehlet, er sol sich niederlegen, so leget er sich geschwind auff ein vorgeschüttetes Stroh, stehet auch so geschwind, auff Zureden seines Meisters, wieder auff, als irgend ein Pferd, damit hat es das Ansehen, als ob dieses Thier die Naturkündiger zusch an den machen wolle, welche schreiben. Ein Elephant werde durch diesses Mittel gefangen, welches weil es sich nicht niederlege, wann es schlaffen wolle, und sich nur an einen Baum anlehne, welchen die Jäger so ihnen nachstellen, halb abgeseget, denn es durch seine Schwere wollende … …. , und also wiel es nicht wieder aufstehen könne, gefangen werde, aber .. fucat[?] artem, und lasse ich gerne zu, dass die wilden Elephanten wohl durch dieses Mittel gefangen werden.

9. Hebet er mit des vortertheil des Rüssels einem Kerl hoch in die höhe, dadurch die Stärcke dieses Thiers bezeiget wird.

10. Sitzen ihme whol 6. oder 8 Personen umb die Ohren und Kopff, wann sie es ihme aber zu grautz oder bund machen, wirfft er sie alle zugleich herunter, welches ein gut Erlächter gibt.

11. Fasset er ein Botzkugel mit dem Rüssel und schietet nach den Regeln.

12. Nimbt er einem Huth und sezt ihn solchen auff seinen Kopff.

13. Greiffet er den Leuten in Schiebesack, suchet Geld, was er findet, wirfft er ihme ins Maul, holet es hernach herauss, und gibts den Leuten wieder.

14. Wann sein Regierer auff ihn sitzet, und der Trompetter zu Tanze bläset, so tanzt er gar zierlich mit ihme herumb.

15. Wird ihme etwas von Gelde verehret, so bedancket er sich mit reverentz gar freundlich.

In Summa diess grosse, anzusehen ungeschickte Thier ist so wohl abgerichtet, dass viel Leute mit Worten harauss fahren und sagen: Er habe Menschen Verstand, mangele ihme nur die Sprache, welches der hochgelehrte Herr Rist [und?] in sienem neulich aussgegangen Hauss. Vater stattlich widerleget und widerspricht, dass diess. Thier eine Vernunfft habe, sondern aus täglicher Ubung von seinem Lehrmeisters dis und jenes. also erlenren können.

Folget was von Herkommen, Natur, Verstande, Iangen Leben, und andern Eygenschafften der Elephanten, in belaubeten Historien und Naturliediger Schrifften overlangen[?] gewesen.

[geschrift van 32 blz. auteur onbekend], exemplaar in: Göttingen, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Stück 5 in Sammelband: Dissertationes zoologicae, Vol. 1. [Faust geeft als signatuur: 8 Zool I, 550:1 (5).]

2) I. Faust, Zoologische Einblattdrucke und Flugschriften, deel VI (Stuttgart 2010), nr. 659A op p. 287.

3) Dresden, Sächsisches Staatsarchiv,10024 Geheimer Rat (Geheimes Archiv), Loc. 4467/1, Bl. 56. De plaat meet 29,3 x 38 cm. De gravure werd in 2002 gecatalogiseerd en een verwijzing ernaar ontbreekt derhalve in Faust (vriendelijke opgave Dr. Pieter Wiegand van het archief in een email van 25 November 2014).