1650, 8-13 april. Zittau

De olifant komt 8 april aan in Zittau en was eerder in Görlitz geweest en daar op 23 maart aangekomen. Volgens een aan de “Annales Gorlicenses” ontleend bericht zou de olifant pas na het verblijf in Zittau in Dresden gewogen zijn (1). In een kroniek van Zittau staat daarentegen dat de olifant 13 april vroeg in de morgen de stad verliet op weg naar Praag (2). Een bericht uit 1834 verwijst naar nog een andere bron; het tweede deel of jaar van het tijdschrift Alte und neue Curiosa Saxonica (dat vanaf 1735 verscheen) óf van de Curiosa Saxonica (dat vanaf 1729 verscheen) (3) In die bron moet staan dat Hansken bij het Rathhaus optrad.

1) “§ IV. 3. Von Elephanten Anno. 1650. 8 April. brachte ein Nieder Länder einen Elephanten nach Zittau, der viel Kunste sehen liess, er wurde bis den 13. hujus umb ein weniges Geld gewiesen. Er war vor her vom 23 (al. 30.) Martii an und folgende Tage in Görlitz den Leuten gezeichet worden. Hernach ist er auch zu Dressden im Zeughause gewogen und 19. Guterr und 7 [Pfund?] schwer befunden worden. Wie die Annales Gorlicenses melden: ist es ein Weiblein oder Elephantin gewesen. Ihre Künste waren folgende

  1. Das sie mit ihrer Nasen und Schnabel ihre Speise und Tranck zu ihren Maule gebracht.
  2. Kunte sich für Herren und Frauen neigen, und mit freundlichen Mienen ihre grosse Wissenschaft beweisen.
  3. Lies sich einen auf ihren Rücken setzsen, und tantzte mit ihme.
  4. Kehrte sich mit einem Besem über den Rücken Creutz Weise.
  5. Trug einen Eijmer Wasser.
  6. Fochte mit dem Degen.
  7. Zog den Athem durch ihre Nasen an sich, hub von der Erden Geld auf, und weisete es den Leuten.
  8. Fatzte einen Hut auf ihren Kopff und zog mit Reverenz ihn wieder ab.
  9. Fassete eine runte Kugel, und spielete mit selbiger.
  10. Schwingete ein Fähnlein.
  11. Leiss sich den Trompeter auf den Schnabel setzen, und hub ihn empor
  12. Lösete eine Pistole.
  13. Nahm einem das Geld aus dem Schübsack und stekt es wiederum hinein.”

Uit: Christian Weise Bibliothek Zittau, Mscr A 34 “Collectanea Lusatica Abrahami Frenzelii”, Band 12 (“Historia naturalis Lusatiae superioris”), Buch 10 (“Historia Quadrupedum Ferorum ac Mansvetorum”), , Kapitel  1 (“Von bären, Camelen, Elephanten und Löwen”), p. 1019.

Foto ontvangen met vriendelijke medewerking van Uwe Kahl van de Christian-Weise-Bbiliothek Zittau.

2) “Den 8 Aprilis dingen Abendt ist von Görlitz ist von Görlitz alhier angelanget ein Niederländer, so mit einem abgerichten Elephant in Röm. Reich herumb zu ziehen pfleget. Hat solches viel 100 Personen nicht allein besehen und begrüssen, auch kan er solches Exerciret, zuschansen[?] besten. Es ist nicht allein wegen seiner gröste, höhe, lange u[nd] dicke mit verwunderung angesehen worden, sondern uber seinen verstandt und vieler bewegung mit allerhandt spielen, verrichtung, hat man sich höhlich verwundern müsten: in dem es mit der Nasen 1 gr[ösch]en vom boden erheben, einen Hutt soll er[?] aufgesatzt, mit blosen degen gefochten, fahne zirlich geschwungen, ein fass mit wasser herumb getragen die hände zu waschen. Einen trompeter so geblasen auff ihr Nasen setzendt herumb getragen, und anders viel sachen, so es auff befehl seines wärtters[?] verrichtetet. Den 13 diess früh umb 6 uhr ist dieses thier Nacher Praga geführet worden.” Uit de Chronik Kießling, Wissenschaftlichen und Heimatgeschichtlichen Altbestand der Christian-Weise-Bibliothek Zittau, Mscr. A 90, p. 1563.

3) “So ward am 15. Juni 1649 ein Löwe für 1 Gr. gezeigt, welcher ‘gar fein mit sich umgehen liess’, und am 8. April 1651 ein Elephant, den ein Niederländer von Görlitz nach Prag hier durchführte. Vgl. Laus. Monatschr. 1800, 391 f. Curiosa Saxon. Repos. II, 164 ff. Die geleisteten Künste dieses Elephanten beschreibt Chron. Kiessling (…).” Uit: C.A. Pescheck, Handbuch der Geschichte von Zittau, deel 1, Zittau 1834, p. 145, noot 5.

mscr. a 900002

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